Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, feierten wir passend zum Beginn der Zeugnisferien unser Abschiedsfest im Rahmen des Projekts „Balu und Du“. Dieses Fest stellte das letzte Zusammenkommen unserer Gruppe dar – sowohl unter den Balus als auch mit den sogenannten „Gespannen“, also den Tandems aus Balu und Mogli. Damit war es ein besonderer und zugleich emotionaler Moment, da es das letzte Mal war, dass wir gemeinsam etwas für die Kinder vorbereiteten und diese Zeit in dieser Konstellation miteinander verbrachten.
Das Abschiedsfest war geprägt von Kreativität, Gemeinschaft und vielen fröhlichen Momenten. Wie schon während des gesamten Jahres gestalteten wir ein abwechslungsreiches Programm, bei dem gemeinsam gelacht, getanzt und kreativ gearbeitet wurde. Die lockere und warme Atmosphäre zeigte noch einmal deutlich, wie sehr die Gruppe im Laufe der Zeit
zusammengewachsen war. Besonders im Rückblick ließ sich erkennen, welche Entwicklung sowohl die einzelnen Teilnehmenden als auch die gesamte Gruppe durchlaufen hatten. Im Verlauf des Jahres ist viel passiert: Die Moglis konnten neue Erfahrungen sammeln, Selbstvertrauen aufbauen und sich persönlich weiterentwickeln. Gleichzeitig haben auch wir Balus viel gelernt – über Verantwortung, Geduld, Empathie und den Umgang miteinander.

Diese Entwicklung war beim Abschiedsfest deutlich spürbar, da der Umgang untereinander von Offenheit, Vertrautheit und gegenseitigem Verständnis geprägt war. Das Fest trug bewusst den Namen Abschiedsfest und nicht Abschlussfest. Denn auch wenn das Projekt in seiner organisatorischen Form endet, werden die gemachten Erfahrungen und das Gelernte uns noch lange begleiten. „Balu und Du“ hat nicht nur den Moglis wichtige Impulse mit auf den Weg gegeben, sondern auch uns Balus nachhaltig geprägt – bewusst oder unbewusst, im Alltag und darüber hinaus. Insgesamt war das Abschiedsfest ein gelungener und würdiger Abschluss des gemeinsamen Jahres. Es bot Raum für Freude, Erinnerungen und Reflexion und machte noch einmal deutlich, welchen Wert dieses Projekt für alle Beteiligten hatte.

Bericht von Nane Stecker (Jahrgang 13)